Panorama - Junior - Ölbaum | April 2019

2 fest mit Jesus, der heilen und einfach ALLES kann. Wow, was für ein Unterschied, was für ein spannender Alltag! Mit dieser Ausgabe möchten wir Euch Er- lebnisse von Jugendlichen zeigen, die auch, wie die kleine Dana, im Alltag begonnen haben mit Jesus zu rechnen. Eure Anna-Sophia (22 J.) Ohne Handy unterwegs von Ben F., D (11 J.) Hallo, ich bin Ben und möchte Euch ein kleines Erlebnis erzäh- len, das ich in den ersten Tagen an meiner neuen Schule erlebt habe. In unserem Dorf gibt es nur eine Grundschule, die ich immer in ungefähr fünf Minuten erreichen konnte. Weil ich jetzt aber auf eine weiterführende Schule gehe, muss ich mit dem Bus fahren. Meine Familie hat kein Handy. Als wir uns die gan- ze Strecke bis zur Schule ange- schaut haben, hat sich meine Mama etwas Sorgen gemacht, weil meine neue Schule in einer Grossstadt ist, und es da voll viel Verkehr gibt und ganz ver- schiedene Busse fahren. Wir ha- ben dann gemeinsam bei Papa angedockt und zusammen be- schlossen, dass wir ganz auf Gott vertrauen wollen. Meine Mama hat mich ermutigt, dass ich immer bei Gott andocken kann, dann werde ich die tolls- ten Dinge erleben. So kam es einmal, dass ich zur zweiten Stunde Schule hatte. An der Bushaltestelle kam auch ein Bus für eine andere Schule. Weil ich mich noch nicht so auskannte, dachte ich, es sei der letzte Bus und so stieg ich ein. Alle schau- ten mich an, einige haben mich sogar ausgelacht, weil sie ja wis- sen, dass ich nicht auf ihre Schule gehe. So habe ich gemerkt, dass der Bus in die falsche Richtung fährt. Ich bekam richtige Angst und wollte schon weinen. Ich stand da und wusste nicht, was ich machen soll. Da sagte ein Junge neben mir: ,,Lass sie ein- fach in Ruhe, die wollen dich nur ärgern. Du musst jetzt bis zu un- serer Schule mitfahren, aber von dort aus rennst du einfach zu einer anderen Haltestelle. Und wenn du schnell bist, erreichst du noch deinen Bus.“ Ich war leider nicht so schnell und habe den Bus verpasst. Dann habe ich an der Bushaltestelle lange ge- wartet und als dann kein Bus kam, wollte ich schon nach Hause

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